Schulweg mit dem ÖPNV: Wirklich nachhaltiger?

Autoren:
Lisa und Paul Albrecht
Lesedauer: 2 Minuten

Ist der Bus sparsamer?

Um festzustellen, ob ein Linienbus sparsamer ist als ein Elterntaxi, hilft uns die folgende Rechnung. Ein Bus stößt ungefähr 1,2 kg CO₂/km aus. Bei einer Fahrstrecke zur Schule von 10 km wären das pro Jahr 8.000 km. Der CO₂-Ausstoß beläuft sich auf 9.600 kg. Teilen wir diesen Ausstoß auf nur 20 Fahrgäste auf, verursacht jeder einzelne 480 kg CO₂ pro Jahr. Die gleichen Fahrten mit dem Auto würden einen Ausstoß von 1.200 kg CO₂ erzeugen. Der Bus hat somit einen 60 % geringeren Ausstoß.

Schlecht ausgelastete Busse

Selbst bei einer sehr geringen Auslastung des Busses ist es sparsamer, auf das Auto zu verzichten, da der Bus sowieso fährt. Der CO₂-Ausstoß durch den Bus steigt nur minimal, wenn ein weiteres Kind mitfährt. Das stehengelassene Auto hingegen spart viel CO₂ ein, da nicht nur das Kind, sondern auch die Masse des Autos inkl. Fahrer bewegt werden muss.

Längere Strecken mit der Bahn

Für weitere Strecken bieten sich Züge an. Für diese gilt, genauso wie für Busse, dass jedes nicht genutzte Elterntaxi zu einer massiven Reduzierung des CO₂-Ausstoßes beiträgt. Das Fahren mit Zügen ist besonders sicher. Der Hauptgrund liegt in den streng geregelten Abläufen, der modernen Signaltechnik und der fehlenden Möglichkeit für menschliches Fehlverhalten im Vergleich zum Straßenverkehr.

VSN-Ticket


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